Ehrenrat

Gestaltungsmöglichkeiten in unserer Gesellschaft sind vielfach vorhanden, um am Vereinsleben teilzunehmen und es mitzugestalten.
Vorstand, Elferrat, Uniformiertes Korps, oder Mitglied einer anderen Vereinsgruppierung sind über viele Jahre, auch Jahrzehnte Stationen aktiver Vereinsarbeit.

Die Gesellschaft kam in die Jahre, und der biologische Altersprozess der aktiven Mitglieder fordert auch seinen Tribut. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, den jeder individuell für sich festlegt, in jungen Jahren weit weggeschoben, wo das schöne nicht immer einfache Vereinsamt, das mit Engagement ausgefüllt war, an einen Nachfolger übergeben wird.

Es sind die Lebensnormen – auch in einem Vereinsleben -.

Das o.a. sehr oft geschehen in den Jahren vor 1988 – wobei das Kürzertreten vielfach einem Vereinsrückzug gleichkam. Letztlich mit einem faden Beigeschmack, waren es doch die Erneuerer nach dem tausendjährigen Reich die es betraf. Es waren die Mitglieder, die unserer geliebten Eefelkank wieder neues Leben eingehaucht haben.
Die Vereinsgemeinsamkeiten, nach der Amtsübergabe, bestanden vielfach nur noch im Besuch einiger Vereinsveranstaltungen.

Für Vorstand und betroffene Mitglieder ein unbefriedigter Zustand.

Diese Situation zu ändern, waren der Eefelkankvorstand und einige Senioren angetreten. Ehrenpräsident Jakob Kohl (2006 †) sammelte Gleichgesinnte um sich;
Hubert Nießen (1992 †), J Christian Dickmeis (2005 †), (Josef Harter (2007 †), 
(Willi Klotz (2016 †) und Georg Tellinger (2018 †), 
waren die Ehrenratsmitglieder der ersten Stunde.

 

Gründungsversammlung
Ehrenrat der KG EEFELKANK war am 11. Januar 1988.

Die ersten Schritte dieser jungen und für die Gesellschaft doch so wichtigen Gruppierung waren nicht immer motivierend, zu groß war teilweise schon der Abstand zur Eefelkank.
Resignation kam nicht in Frage; mit Ausdauer und Willensstärke wurde durchgehalten. Das Ergebnis erfreulich, die Schar der Ehrenratsmitglieder wuchs stetig an.
Josef Harter (2007 †) übernahm den Vorsitz der neuen (ältesten an Lebensjahren) Gruppierung.

Ausgestattet mit neuen „Kräzje und grauer Jacke“ (liebevoll die Grauen Panther genannt) präsentierte sich der Ehrenrat 1999 und stellte teilweise schon den Elferrat am Seniorennachmittag. Sie waren wieder dabei; und es machte Spaß am aktiven oft vermissten, Vereinsleben teilzunehmen. Sie waren und fühlten sich wieder Daheim.

Zusammengehörigkeitsgefühl  ist  das  prägende  Element  des Ehrenrates. Über alles steht unsere Muttergesellschaft EEFELKANK, deren Teil  wir  sind,  die  wir  nach  den  Möglichkeiten,  die  uns  zur Verfügung stehen, fördern und unterstützen.

Eine der Hauptaufgaben für den Ehrenrat ist der Muttergesellschaft Eefelkank zur Seite zu stehen und  Hilfestellung  leisten  –  wo  wir  können  -.  Ein  breites  Spektrum  soll  der  Gesellig,  –  und Gemütlichkeit eingeräumt werden.

Und der Ehrenrat ist präsent:

–  Sei es am Seniorennachmittag bei der Besetzung des Elferrates.
–  Den Reparaturen am und im Vereinsheim,
–  Gärtnerische Pflege auf dem Vereinsheimgelände,

Bevor die Fastelovend – Session beginnt sind alle Eefelkänkler gefordert; mit dabei der Ehrenrat.

Das Festzelt:
Ausgestattet mit Heizung, elektrischer Installation sowie Dekoration, mittendrin unsere Ehrenrätler. Und dem Besucher präsentiert sich ein herrlich geschmücktes und rot weiß dekoriertes Festzelt. Das Bühnenbild von Hermann Engels (2016 †) die Bilder vom Haus und Hofmaler Peter Jordans (2016 †), sind auch heut noch eine wahre Augenweide. Der krönende Abschluss, nach der Session (ab 2015), das Fischessen bei Irmgard und Franz Josef Prinier, einfach nur köstlich.

Übers Jahr widmete sich der Ehrenrat dem großen Zeitrahmen, „dem Genießen“.

Regelmäßige Zusammenkünfte im Vereinsheim, gemeinsame Wanderungen in unserer näheren Heimat und der im Hochsommer anstehende traditionelle Grillnachmittag, mit der Ehrenratsfamilie und Gästen und ab Herbst 2016 freuen wir uns auf unser Reibekuchen-Essen.

Einmal im Jahr wurden in der Vergangenheit die Koffer gepackt. Von Donnerstag bis Sonntag war die Mosel, nahe Zeltingen, das Reiseziel des Ehrenrates.
Ein Garant für Späße und Unterhaltung, Josef Harter.
Zeitzeugen können sich noch an das herzhafte sehr geräuschvolle Lachen der Vermieterin erinnern. Sie zauberte abends das Essen, das in gemütlicher Runde eingenommen wurde.
Menüschlager damals „Strammer Max“ mit nicht nur einem Spiegelei. Peter Herzog mit seinem Akkordeon sorgte anschließend für die nötige Stimmung.

Anekdoten die heut noch zum Lächeln anregen.

In der Pension war eine sehr schöne Vogelvoliere. Josef, der auch eine Voliere in Hastenrath besaß, nahm ein paar Zebrafinken mit – in der Absicht, – sie bringen den Moselfinken Hasterother Zwitschern bei -. Inwieweit die Einbürgerung gelungen ist, wissen wir nicht, Hastenrather und Rachtiger Finken begrüßten sich mit freundlichem Gezwitscher.

Schiffstour der besonderen Art: Die Herren Maritim, die Damen sportlich (zu Fuß). Gemeinsamer Treffpunkt später, Schiffsanleger. SONDERANGEBOT AUF DEM Schiff, 10 Schnäpse cash, einer extra. An der Anlegerstelle ging Josef Harter auf seine Frau Sophie zu (gemeinsame Kinder 5). Geliebte hast Du xxx angerufen, dass Alles o.k. ist ? Sophie, ja, war aber keiner da! Gleiches wiederholte sich dann nochmal 4-mal,  mit der gleichen Antwort. Josef trocken

– ich habe immer gesagt, wir haben zu wenige Kinder!!!!!!!!!!! –

2003 übernahm Franz Josef DUNKEL den Vorsitz des Ehrenrates
Seit 2007 liegen die Belange des Ehrenrates in den Händen von
Horst Köster

Das jährliche Reiseziel wurde 2006 gewechselt, von Sonntag bis Freitag war der Pfälzer Wald unser Urlaubsdomizil. Standartprogramm – Pfälzer Wald – hieß, abwechselnd zwischen Neustadt/Weinstraße und Landau den wunderschönen Wald, mit seinen Sehenswürdigkeiten, zu erkunden. Unser Wanderführer Hermann Engels führte die Ehrenrätler, mit Wanderkarte und Rarität, Sonnenschatten – Karte, durch den Pfälzer Wald. Beide Karten übergab er seinem Nachfolger 2007; Willi Vogel.

Je  nach  abendlichem  Weinkonsum,  wurden  die  angedachten  Unternehmungen  des  nächsten Tages dem körperlichen Befinden angepasst.
Pflicht in der Pfalz:
Einen Tag Shopping in Speyer mit Dombesuch, sowie die Schuhstadt Hauenstein.

Eine Posse aus der Pfalz
Tagestour nach Wissembourg, einem französischen mittelalterlichen Städtchen an der Grenze zu Rheinland-Pfalz. Nach der Besichtigung; Hunger, aber nur eine Kleinigkeit, denn abends war ein Tisch, Pfälzer Gerichte  bestellt.  Käse  der  Nation  angepasst,  hieß  die  Kleinigkeit.  Darauf  hingewiesen  die Portionsgröße bitte 2-mal pro Person zu bestellen, wurde ungläubig akzeptiert. Der servierte Happen sah hervorragend gut aus, eine Aufmerksamkeit der Küche?  Nachgefragt, in der Erwartung des Hauptgerichtes – war die Antwort – hoffe, es hat gemundet, möchten Sie zahlen? In der Höflichkeit, die dem Ehrenrat eigen ist, schweigen, aber das Magenknurren war nicht zu überhören. Abends langten alle, bei Pfälzer Spezialitäten kräftig zu.

Die gemeinsamen Ausflüge sind inzwischen Vergangenheit, an die man sich sehr gern erinnert.

Tagestouren ist das aktuelle Stichwort , z.B Landtag Düsseldorf (2006), Nato Airbase Geilenkirchen (2008)  DLR Köln sowie Bundestag Berlin (2010), Planwagenfahrt im Naturpark Eifel (2012), mit deftigem Frühstück, Forschungszentrum Jülich (2013 u. 2014) Besuch des EU Parlamentes in Brüssel (2015), EU Parlament Straßburg und Elsass (2016, 3 Tage), Energeticum Alsdorf (2016), Bootsfahrt auf dem Rursee (2017), Rüdesheim am Rhein (2018).

1988 -2018  30 Jahre EHRENRAT

Der aufmerksame Betrachter sieht in unserem Vereinsheim ein aktualisiertes Bild des Ehrenrates aus dem Jahr 2018.
Eefelkänkler, die den Weg in den Ehrenrat gefunden haben, wie angedeutet, den Herbst des Vereinslebens mit gleichgesinnten zu genießen?
Und einige Ehrenrätler fehlen, mit denen uns viele gemeinsame schöne Erinnerungen verbunden haben. Wir hatten das große Glück Sie ein Stück ihres Lebens zu begleiten.

Vergessen; NEIN – in jedem Jahr legt der Ehrenrat am Gründungstag unserer Gruppierung am (11. Januar) ein kleines Gesteck auf die Gräber unserer Ehemaligen.
An einem Grab, jährlich  wechselnd,  gehen  wir  auf  den  verstorbenen  näher  ein  und  verlesen namentlich die weiteren verstorbenen Ehrenrätlern.

Eine traditionelle Erinnerungsgeste

Der Ehrenrat ist ein fester Bestandteil der Killewittchen – Zwerge geworden.

Irgendwann in naher oder auch ferner Zukunft werden viele verdiente Mitglieder der Eefelkank den Weg in den Ehrenrat finden. Ehrenratsmitglied heißt, in den Herbst eines Vereinslebens einzutreten; sich  dort  geborgen  und  wohl  fühlen  in  der  Vereinsgemeinschaft,  die  Vergangenheit  mit gleichgesinnten ins Gedächtnis rufen, und wenn es gewünscht wird zu vermitteln, (Thema; – weißt Du noch? – wie war das früher? …).

Vereinsgeschichte ist nicht nur Vergangenheit, aber Sie sollte präsent sein, mit ihren Höhen und Tiefen, denn nur dann ist die Bereitschaft vorhanden, das zu akzeptieren und anzuerkennen was Eefelkänkler für die Zukunfts – Zwerge geschaffen haben.

Der Wunsch des Ehrenrates ist: 

Die Gegenwart genießen und die Zukunft, mit der vorhandenen Erfahrung, ein wenig, im Sinne des Eefelkank  –  Brauchtums,  mitzugestalten,  wenn  es  gewünscht  wird,  da  sich  viele  Ereignisse wiederholen; sie sind nur anders verpackt.

Das Gefühl letztlich vermittelt zu bekommen – Ihr werdet noch gebraucht –ist Motivation,
Wunderschön und WICHTIG,
für Verein und Senioren.